Verputzschäden und deren Ursachen

Sperrputz auf die feuchte Mauer, zugefliest, war nicht von Dauer,
genetzt, gespachtelt mit Hurra, schnell waren Schäden wieder da!
Auch Gipskarton war nicht viel schlauer, jetzt ist der Bauherr aber sauer!

Durch Mauerfeuchte verursachte Schäden:

Mauerfeuchte verursacht auf Dauer unweigerlich Schäden am Verputz und Anstrich. Dazu zählen vor allem Salzausblühungen (Saliter), Abplatzungen, hohl klingende Putzstellen und dgl. Dies wird einerseits durch den stetigen Salztransport aus dem Erdreich verursacht, das in gelöster Form einwandert und beim Verdunstungsprozess wieder auskristallisiert. Andererseits werden aber auch Bindemittel aus dem Putz selbst ausgeschwemmt (baustoffeigene Salze). Dass dieser Prozess aber in immer rascherer Folge und mit immer wüsteren Schadensbildern einhergehen, wird auch sehr stark durch ungeeignete Verputzsanierungsmaßnahmen verursacht. Sperrputze, Maschinenputze, gipshältige Spachtelmassen, Styropor, Fliesen, Gipskartonplatten, Dispersionsfarben und dgl. mehr haben auf feuchten Mauern nichts verloren! Auch Lehmputze und Sanierputze sind nur sehr bedingt auf feuchtem Mauerwerk einsetzbar.
Durch mangelhafte Materialauswahl und unsachgemäße Putzsanierungsmaßnahmen entstehen so jedes Jahr vermeidbare Bauschäden in Millionenhöhe. Da die Baustoff-industrie ihre Produkte überwiegend für den (trockenen) Neubau konzipiert, werden diese auch zwangsläufig immer anfälliger für Feuchte und Salz. Oftmals muss die Trockenlegung demnach nicht deshalb durchgeführt werden, weil den Besitzer die Mauerfeuchte an und für sich stört, sondern weil die Putze und Farben von heute so Feuchte anfällig sind.  
Es gibt sinnvolle Alternativen, die sich bewährt haben. Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne!

Die teuerste Sanierung ist jene, die man ständig wiederholt!

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