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Gibst auf ein altes Haus du Styropor, wird´s innen feuchter als zuvor! Tust dichte Fenster du noch rein, wird Schimmel dein Begleiter sein!
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Schimmelbefall: Ursache und Wirkung Schimmel ist ein Symptom, nie aber die Ursache. Daher gilt es, die Feuchteherkunft abzuklären, bevor eine nachhaltige Schimmelsanierung durchgeführt werden kann. Anderenfalls doktert man nur am Symptom herum, der Schimmelbefall wird aber bald wiederkehren. Schimmelbefall im Wohnbereich kann auf Wasserschäden , Rohrgebrechen , Abdichtmängelund dgl. mehr hindeuten, in den allermeisten Fällen handelt es sich jedoch um Oberflächenkondensation. Der nachfolgende Text bezieht sich also auf diese Feuchteursache. Hierbei spielen 3 Faktoren eine Rolle:
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- relativ hohe Raumluftfeuchte
- niedrige Oberflächentemperatur
- organische Nahrungsgrundlage
Oft reicht die Beseitigung eines dieser Faktoren aus, um langfristig Schimmel frei zu bleiben. Der Satz: "Sie lüften und heizen zuwenig!" hat ein Körnchen Wahrheit, greift allerdings zu kurz. So kann es z.B. bei 20°C Raumlufttemperatur und 55% rel.Luftfeuchte (normales Wohnklima) zu Oberflächenkondensation und Schimmelbefall kommen, wenn die Wandoberfläche unter ca. 11°C liegt (Taupunktunterschreitung). |
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Lösung des Schimmelproblems: Entsprechend der nun bekannten Ursache-Wirkung-Formel (hohe Luftfeuchte führt an kühlen Oberflächen zu Taupunktunterschreitung und somit zu Kondensation, was bei Vorhandensein einer organischen Nahrungsgrundlage die Besiedelung und Vermehrung von Schimmelsporen auslöst) kann das Problem nun je nach Schweregrad gelöst werden:
1) Senkung der Raumluftfeuchte durch regelmäßiges, diszipliniertes Stoßlüften oder durch den Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Dezentrale Systeme sind optimal zum nachträglichen Einbau geeignet, brauchen wenig Betriebsenergie, führen verbrauchte, feuchte Luft ab und hygienisch gefilterte Frischluft zu. Dabei wird der Abluft die Wärme entzogen und der Zuluft zugeführt. Praktisch und sehr energieeffizient also. |
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2) Erhöhung der Oberflächentemperatur kann durch Wand- bzw. Sockelheizungen, elektrischen, selbst regulierenden Bauteilheizungen, Innendämmungen (z.B. Kalziumsilikat-platten) oder durch außenseitige Wärmedämmaßnahmen erreicht werden. Auch ein innenseitig, vollflächig aufgebrachter Feuchtmauerputz mit Wärme dämmenden Eigenschaften kann sinnvoll sein .
3) Entzug der organischen Nahrungsgrundlage. Meist sind dies Innendispersionen, Tapeten oder Gipskartonplatten. Je nach Grad des Schimmelbefalls wird die betroffene Oberfläche, abgeschlagen, abgefräst oder nur gesäubert, mit z.B. KALKopor Feinputz und/oder KALKopor Kalkglätte wieder instand gesetzt und zuletzt mit Mineral-, Kalk- oder Schimmelschutzfarbe auf Mikroporenbasis gestrichen. |
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Entkeimung / Sporendesinfektion: Wie oben erläutert, müssen natürlich zuerst die Ursachen des Schimmelbefalls erkannt, beseitigt und infolge die schimmelbefallenen Flächen instand gesetzt werden. Ist es davor bereits zu einem großflächigen Schimmelbefall gekommen, dann ist davon auszugehen, dass Lagergüter, Möbel, Textilien und dgl. schon in unbekanntem Ausmaße mit Schimmelsporen kontaminiert wurden. Optimalerweise führt man daher eine biologische Desinfektion (Entkeimung, Sporenbekämpfung) des Sanierungsbereiches durch. Als besonders zielführend hierbei, haben sich sogenannte Kalt-Trocken-Vernebelungssysteme herausgestellt, wobei aber entsprechendes Know-How bei der Auswahl und Konzentration des Wirkstoffes sowie der fachgerechten Ausführung angebracht ist. |
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