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"...Hohldochtverfahren eines der effizientesten Methoden zur nachträglichen Horizontalabdichtung von Mauerwerk..."* * Zitat: Dr.Dipl.Ing. Michael Balak, führender Sachverständiger am Sektor der Mauerwerksdiagnostik und Vorstand des Instituts für Bauschadensforschung beim Österreichischen Forschungsinstitut Wien-Arsenal, gerichtl. beeideter SV und Vorsitzender d. Normenausschusses ÖNORM B3355
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Das GESAN-Hohldochtverfahren (auch Infusionsrohrverfahren genannt) der Fa. Bautenschutz Buschek GmbH: Beim Hohldochtverfahren wird eine dauerhafte, chemische Horizontalsperre im Bestandsmauerwerk errichtet. Hierzu wird an der Mauerwerksbasis eine Bohrlochkette (Abstand 12,5cm) angelegt (Durchmesser 2,5cm). Bei Bedarf (Durchfeuchtung > 50%) wird die Injektionsebene mittels Heizstäben (150W / Stk.) vorgetrocknet, sodass die Mauerfeuchte verdunstet und das Porengefüge des Baustoffes die Hydrophobierungs-flüssigkeit optimal aufnehmen kann. Danach werden die Hohldochte, Kartonröhrchen ähnlich einem Kaffefilter, auf die Mauerstärke abgelängt, in die Bohrkanäle eingepasst und mittels PU-Schaum abgedichtet. Über darüber montierte Füllwannen wird nun das Injektionsmittel auf Silikonatbasis eingebracht, wobei der Hohldocht das Silikonat nur dort freigibt, wo er festen Kontakt zur Bausubstanz hat. Somit kann keine Flüssigkeit in Hohlräumen und Spalten versickern und eine lückenlose Abdichtungsebene ist gewährleistet. Als Füllmenge werden ca. 40 l / m² Mauerquerschnitt eingebracht. Nach Einbringung werden die Hohldochte wieder entfernt, die Injektionsebene mittels Heizstäben, wie vorstehend erwähnt, nachgetrocknet und die Bohrkanäle anschließend nach statischer Erfordernis vermörtelt oder mit schwindkompensierten Materialien auf Zementbasis kraftschlüssig verpresst. Das Hohldochtverfahren ist für alle porösen Baustoffe geeignet wie Ziegel-, Misch- und Natursteinmauerwerk. Es wird vorwiegend gegen "kapillar aufsteigende Mauerfeuchte" im Altbaubereich angewendet im aufragenden Mauerwerk oder auch an vertikal abgedichteten Kelleraußenwänden auf Kellerbodenniveau.
Nicht sinnvoll injiziert werden können: Hohlkammersteine, Dichtbeton und sehr dichte Natursteine (Granit). Das GESAN Hohldochtverfahren entspricht der Ö-Norm B3355-2, der aktuellen Richtlinie für Injektionssysteme des Instituts für Bauschadensforschung und dem allg. anerkannten Stand der Bautechnik.
Als nicht empfehlenswert zur nachträglichen Abdichtung von feuchtem Mauerwerk gelten Injektionsflaschen, wie sie für den Heimwerker vertrieben werden. Ein seriöses Injektionsangebot erkennen Sie an folgenden Kriterien, oder besser gesagt am Fehlen derselben:
- Füllmenge [nicht unter 40 L/m²]
lesen Sie hier die IBF-Richtlinie für Injektionssysteme
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